Referenzmodelle für den Software Entwicklungsprozess angelehnt an Automotive SPICE

BearbeiterIn:Martin Helmreich
Titel:Referenzmodelle für den Software Entwicklungsprozess angelehnt an Automotive SPICE
Typ:Studienarbeit
Betreuer:Hindel, B.
Status:abgeschlossen am 9. Juli 2009
Vorausetzungen:
Thema:

Hintergrund: Bei Continental Automotive Systems erfolgt die Software-Entwicklung nach komplexen Engineering-Prozessen, da einerseits die Entwicklung von Software stark verzahnt ist mit der Entwicklung der Elektronik, der Hardware, usw., und andererseits die Entwicklung an verschiedenen Standorten erfolgt, was umfangreiche Abstimmungsmaßnahmen erfordert. Bei der Software-Entwicklung müssen verschiedene Normen und Standards wie Automotive SPICE, ISO 16949 und ISO 26262 berücksichtigt werden. Der als Automotive SPICE bekannte Standard beschreibt, wie durch Begutachtungen von Software-Entwicklungsprojekten die Qualität von Entwicklungsprozessen beurteilt werden kann. Hauptsächlich richtet sich Automotive SPICE nach dem bekannten V-Modell, der sich in all den beschriebenen Prozessen der Norm wiederfindet.

Aufgabenstellung: Die Arbeit wird in enger Kooperation mit der Continental AG am Standort Nürnberg durchgeführt. Verschiedene Referenzmodelle sollen gegeneinander verglichen werden und anschließend auf die Prozesse der Automotive SPICE abgebildet. Ziel ist es, die verschiedenen Referenzmodelle im Tool PKit zu modellieren und diese Automotive SPICE gegenüberzustellen. Zur Diskussion gilt die Frage, ob das V-Modell das ideale Referenzmodell für die Automotive SPICE ist.
Dabei sind folgende Fragestellungen besonders zu beachten:

  • Nach welchen Kriterien werden die Referenzmodelle verglichen?
  • Können das Spiralenmodell, das Wasserfallmodell, das inkrementelle Modell u.a. Einfluss auf die Prozesslandschaft der Automotive SPICE haben?
  • Ist das V-Modell das "ideale" Referenzmodell für Automotive SPICE?
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