Design und Implementierung eines Projekte-Wizard (Skriptanteile)

Student:Stefan Leuchsenring
Title:Design und Implementierung eines Projekte-Wizard (Skriptanteile)
Type:study thesis
Advisors:Kókai, G.
State:submitted on March 23, 2004
Prerequisits:
Topic:

Hintergrund:
Insbesondere beim Anlegen eines neuen Kundenprojekts fallen eine Reihe von mechanischen Tätigkeiten an. Außerdem ist den vielfältigen Vorschriften Rechnung zu tragen, die die Ausgestaltung des Projektvorgehens regeln. Eine Entlastung der Projektleiter von diesen Tätigkeiten wird angestrebt. In der Microsoft-Welt werden Werkzeuge, die den Menschen bei mechanischen und/oder komplexen Tätigkeiten unterstützen, als "Wizards" bezeichnet.

Aufgabenstellung:
Der Wizard umfasst neben rein administrativen Aktionen (Einrichtung von Rechten, Verzeichnissen, Mailgruppen, ...) auch die Bearbeitung der Projektbeschreibung. Die Projektbeschreibung enthält alle maßgeblichen Daten eines Projekts in kurzer Form. Hierbei sind besonders die Informationen von Interesse, die die Ausgestaltung des Projektvorgehens regeln (Welche Dokumente müssen erstellt werden, welche Vorschriften müssen angewendet werden?). Der Wizard soll jedoch nicht nur zum Anlegen von Projekten, sondern auch zum Aktualisieren der Projektbeschreibung genutzt werden können. Des Weiteren ist ein Mechanismus für Plugins (austauschbare Module) vorzusehen, der es erlaubt, dem Wizard Programmfunktionen hinzuzufügen, ohne dass das Hauptprogramm verändert werden muss. Typische Plugins sind das Anlegen einer Projektgruppe (Mitglieder und Rechte) und eines Projektverzeichnisses oder das Aufsetzen verschiedener Werkzeuge (Versionsverwaltung, Änderungsmanagement usw.) Außerdem ist die Frage zu klären, wie sich der Wizard verhalten soll, wenn sich die Vorschrift zum Anlegen der Projektbeschreibung ändert. Der Wizard soll über das Intranet bedient werden können und serverbasiert sein. Da einige Module einerseits lizenzierte Software (begrenzte Lizenzanzahl) aufrufen und andererseits einige Plugins nicht ausgeführt werden können, bevor andere ihre Arbeit beendet haben, ist auch eine Modulsynchronisation zu implementieren. Als wesentlicher Punkt der Ausarbeitung sollte auch eine vergleichende Diskussion von Entwurfsalternativen enthalten sein.

Meilensteine:

  • Vertrautmachen, wie bei 3SOFT Projekte gehandhabt werden (1 Woche)
  • Definition einer Liste von Anforderungen an den Wizard zusammen mit dem Betreuer, Auswahl der Implementierungssprache (1 Woche)
  • Konzeption eines XML-Datenmodells für die Konfigurationsdaten/Projektbeschreibung (1 Woche)
  • Konfigurationsdaten/Projektbeschreibung (1 Woche) Konzeption einer Plugin-Schnittstelle für den Wizard (1 Woche)
  • Testkonzeption für den Wizard inklusive Plugins und XMLDatenmodell (1 Woche)
  • Implementierung eines Prototyps für den Wizard (2 Wochen) Implementierung der Tests (1 Woche)
  • Implementierung mind. eines Plugins zu Demonstrationszwecken (1 Woche)
  • Dokumentation und Erstellung der Ausarbeitung (4 Wochen)

Aufgabenverteilung:
Die Aufgabe zerfällt in zwei Aufgabenbereiche, die jeweils einer Aufgabenstellung (d.h. je einer Studienarbeit) entsprechen:

Datenintegration:

  • Design der Datenstruktur in XML (unter Berücksichtigung evtl. verfügbarer Standards)
  • Anbindung der Datenstruktur an das bestehende QMSystem
  • Die Datenstruktur enthält die Konfigurationsdaten für die Skriptanteile (inkl. Unterstützung einer Modulhierarchie)
  • Evtl. Unterstützung der Dateneingabe durch Nutzung eines WYSIWYG-Editors.
  • Konsistenzerhaltung bei Änderung von Projektvoraussetzungen (z.B. Änderung der Projektparameter, Änderung des Verzeichnistemplates usw.) soll soweit möglich und sinnvoll gewährleistet werden.
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